Immobilienkauf Spanien — ehrlich erklärt

◉ Podcast-Folge
Kaufnebenkosten in Spanien: Was du wirklich wissen musst
12. Mai 2026 4 Min 2 Aufrufe
0:004:07
◉ In jeder Podcast-App abonnieren
Funktioniert in AntennaPod, Pocket Casts, Overcast, Castro, Podcast Addict, Apple Podcasts und jeder anderen App, die RSS-Feeds unterstützt – einfach die URL kopieren und „Per URL hinzufügen" in deiner App wählen.
◉ Über diese Folge
Worum geht es?
Diese Folge erklärt dir, welche Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb in Spanien auf dich zukommen und warum du sie von Anfang an berücksichtigen solltest.
◉ Du willst auch einen eigenen Podcast?
Starte deinen eigenen Podcast — und verdiene damit sogar Geld.
Auf podcastarena.de erstellst du in wenigen Minuten deine eigene Show — inklusive KI-Folgen-Automatik, RSS-Feed für Spotify, Apple & Co. und automatischer Vermarktung über echte Werbekunden.
Jetzt kostenlos starten — 3 Folgen gratis →◉ Kapitel
Springe zu einem Abschnitt
◉ TranskriptVolltext lesen
Anzeigen ↓
◉ Transkript
Volltext lesen
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Immobilienkauf Spanien – ehrlich erklärt. Schön, dass du wieder dabei bist.
Heute sprechen wir über ein Thema, das oft unterschätzt wird, aber entscheidend für dein Budget ist: Die Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb in Spanien. Viele konzentrieren sich auf den reinen Kaufpreis und das ist auch verständlich. Doch die Nebenkosten können einen erheblichen Anteil ausmachen und sollten von Anfang an fest in deiner Planung verankert sein, um böse Überraschungen zu vermeiden. Sie sind ein wichtiger Faktor, um die Gesamtkosten deiner Traumimmobilie realistisch einschätzen zu können.
Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Wenn du die Nebenkosten nicht einkalkulierst, kann dein verfügbares Budget für den Kaufpreis schnell schrumpfen. Oder du stehst am Ende vor unerwarteten Ausgaben, die du nicht eingeplant hast. Das passiert gar nicht so selten, weil die spanischen Nebenkosten sich von denen unterscheiden können, die du vielleicht aus Deutschland kennst.
Lass uns das mal ganz konkret anschauen. Zuerst haben wir die Übertragungssteuer, auf Spanisch Impuesto de Transmisiones Patrimoniales, kurz ITP, wenn du eine Bestandsimmobilie kaufst. Die Höhe dieser Steuer variiert je nach autonomer Gemeinschaft, liegt aber meist zwischen 6 und 10 % des Kaufpreises. Bei Neubauten fällt stattdessen die Mehrwertsteuer, also der IVA an, die derzeit 10 % in Spanien beträgt, plus eine ebenfalls autonome Stempelsteuer, den Impuesto de Actos Juridicos Documentados, kurz AJD, die oft bei etwa 1 bis anderthalb Prozent liegt.
Ein weiterer Posten sind die Notarkosten. Der Notar ist in Spanien zwar gesetzlich vorgeschrieben, um den Kaufvertrag zu beurkunden. Seine Gebühren sind aber meist geringer als du vielleicht denkst, da sie staatlich festgelegt sind und sich nach dem Kaufpreis richten. Rechne hier mit einigen hundert bis zu wenigen tausend Euro, je nach Kaufpreis. Hinzu kommen die Kosten für die Eintragung ins Grundbuch. Die Gebühren des Grundbuchamtes sind ebenfalls gestaffelt nach dem Kaufpreis und liegen meist im niedrigen vierstelligen Bereich.
Ganz wichtig ist auch der Anwalt. Ich rate dir dringend, einen unabhängigen Anwalt zu beauftragen. Die Kosten dafür variieren, aber du solltest hier ungefähr 1 bis anderthalb Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer einplanen. Diese Investition ist Gold wert, da der Anwalt alle rechtlichen Aspekte prüft und dich vor Fallstricken bewahren kann. Dann gibt es noch die Maklerprovision, falls du einen Makler beauftragt hast. In vielen Regionen Spaniens ist es üblich, dass der Verkäufer die Maklerprovision zahlt. Informiere dich aber immer vorab, wie das in deiner spezifischen Situation und Region gehandhabt wird. Hinzu können noch kleinere Posten, wie die Kosten für eine Energieeffizienzbescheinigung kommen, die in Spanien Pflicht ist.
Wenn du nun all diese Punkte zusammenzählst, landest du schnell bei einer Summe von etwa 10 bis 15 % des Kaufpreises, die du zusätzlich einplanen musst. Gerade bei hochpreisigen Immobilien können das schnell sehr große Beträge werden. Ein typischer Fehler ist es, diese Kosten zu spät oder gar nicht zu berücksichtigen. Das führt dann dazu, dass das ursprünglich geplante Budget für die Immobilie nicht mehr ausreicht.
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Wenn du eine Immobilie in Spanien kaufen möchtest, solltest du dich zusätzlich von qualifizierten Fachleuten beraten lassen.
◉ Weitere Folgen
Mehr von Immobilienkauf Spanien — ehrlich erklärt
09. Juni 2026 · 6 Min
Steuern nach dem Kauf: Dein spanisches Eigentum und das Finanzamt
08. Juni 2026 · 5 Min
NIE-Nummer: Dein Schlüssel zum spanischen Immobilientraum
07. Juni 2026 · 6 Min
Reservierungsvertrag: Deine Vorkehrungen
06. Juni 2026 · 5 Min
Anwalt in Spanien: Dein Fels in der Brandung
06. Juni 2026 · 6 Min
Regionale Unterschiede: Deine perfekte Lage in Spanien
Community-Q&A· 0
Fragen an den Host
Stelle deine Frage zur Folge — die meistgevoteten beantwortet der Host in einer Bonus-Note oder der nächsten Folge.
Lädt …
