Einfach besser leben
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Einfach besser leben: Dein Plan gegen den inneren Aufschieber

19. Juli 2026 5 Min 1 Aufrufe
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Einfach besser leben. Kennst du das Gefühl? Du hast dir etwas vorgenommen. Vielleicht möchtest du endlich die Steuererklärung machen, den Keller aufräumen oder dich um eine lästige Aufgabe kümmern, die du schon länger vor dir her schiebst. Und trotzdem passiert nichts. Du schiebst es immer wieder auf, obwohl du genau weißt, dass es dir danach besser gehen würde. Dieser innere Aufschieber, wir alle kennen ihn. Er nagt an uns, raubt Energie und sorgt dafür, dass sich ein Berg vor uns auftürmt, der mit jeder aufgeschobenen Minute größer wird. Aber keine Sorge, du bist damit nicht allein. Und das Gute ist, wir können lernen, diesem Aufschieber die Stirn zu bieten. Und zwar nicht mit Gewalt, sondern mit kleinen, klugen Schritten. Die gute Nachricht ist nämlich, um mit dem Aufschieben Schluss zu machen, musst du dein Leben nicht komplett umkrempeln. Es geht nicht darum, plötzlich zum Superhelden der Produktivität zu werden. Es geht darum, bewusster mit deinen Aufgaben umzugehen und den ersten, oft so schwierigen kleinen Schritt zu wagen. Und genau dabei möchte ich dich heute unterstützen. Mein erster Tipp ist, zerlege große Aufgaben in winzige Schritte. Stell dir vor, du möchtest ein Buch lesen. Der Gedanke, Hunderte von Seiten zu bewältigen, kann überwältigend sein. Aber was wäre, wenn du dir vornimmst, nur eine Seite zu lesen? Nur einen einzigen Absatz? Oft ist es der Anfang, der am schwersten fällt. Wenn du eine große Aufgabe wie Keller aufräumen in 5 Minuten nur die Werkzeugkiste sortieren, zerlegst, wird die Hürde viel kleiner. Und oft merkt man dann, wenn man erst einmal angefangen hat, geht es leichter von der Hand. Zweitens, setze dir eine ganz konkrete Startzeit. Der Aufschieber liebt wage Pläne wie später oder irgendwann mal. Sei präzise. Sage dir, um 16 Uhr fange ich an, für 15 Minuten meine Unterlagen zu sortieren. Schreibe es, wenn es dir hilft, sogar in deinen Kalender. Dieses klare Commitment, auch wenn es nur für eine kurze Zeitspanne ist, macht es schwieriger, die Aufgabe wieder zu verdrängen. Du schaffst damit einen festen Ankerpunkt in deinem Tag. Mein dritter wichtiger Punkt: belohne dich. Und zwar bewusst. Nachdem du diesen kleinen ersten Schritt gemacht hast, vielleicht nur die eine Seite gelesen oder die Werkzeugkiste aufgeräumt hast. Gönn dir eine kleine, angenehme Belohnung. Das muss nichts Großes sein. Vielleicht ist es eine Tasse deines Lieblings-Tees, 5 Minuten Musik hören oder ein kurzer Spaziergang. Dein Gehirn verknüpft dann die erledigte Aufgabe mit einem positiven Gefühl und das hilft, die Gewohnheit zu stärken und es dir beim nächsten Mal leichter zu machen. Und schließlich, und das ist vielleicht der wichtigste Gedanke, sei gnädig mit dir selbst. Rückfälle gehören dazu. Es wird Tage geben, an denen der Aufschieber trotzdem gewinnt. Das ist menschlich und völlig in Ordnung. Wichtig ist nicht, niemals wieder etwas aufzuschieben, sondern immer wieder neu anzufangen. Jeder Tag ist eine neue Chance, einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die bewusste Entscheidung, dran zu bleiben und es einfach wieder zu versuchen. Zum Abschluss dieses Impulses möchte ich dir eine Einminutenübung mit auf den Weg geben. Nimm dir jetzt, gleich nach dieser Folge, nur eine Minute Zeit. Überlege dir eine einzige kleine Sache, die du schon lange aufschiebst. Und dann entscheide dich für eine winzige Teilaufgabe davon, die du jetzt gleich oder zu einem festen Zeitpunkt heute erledigen wirst, und wenn es nur der erste Satz einer E-Mail ist oder das Sammeln der Unterlagen für den Steuerberater. Du wirst sehen, wie gut sich dieser kleine Sieg anfühlt. Das war die heutige Folge von Einfach besser leben. Ich hoffe, du konntest ein paar Gedanken für dich mitnehmen, um deinen inneren Aufschieber ein wenig zu bremsen. Denk daran. Besser leben darf einfach sein und beginnt oft mit diesem ersten kleinen Schritt. Wir hören uns beim nächsten Mal. Bleib gut, dein Host.
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